Unsere Regional- & Kreisbauernverbände
Einheit der Vielfalt – Gemeinsam für unsere Landwirte

Bauernverband Altentreptow e.V.

Viele Felder gemeinsam beackert

Trotz einer turbulenten Zeit sind moderne und fortschrittliche Unternehmen entstanden. Der Verband unterstützt diese Entwicklung, in dem er dafür kämpft und weiter ringen wird, die Rahmenbedingungen im Interesse der landwirtschaftlichen Betriebe günstiger zu gestalten. Ob es um spezifische Probleme bestimmter Produktionsrichtungen geht, wie z. B. die Schweine- oder Milchproduktion, oder um allgemeine agrarpolitische, rechtliche oder soziale Belange der Betriebe, es gab und gibt vielfältige „Felder“, die unser Verband gemeinsam mit seinen Mitgliedern „beackert“.
Die Großdemonstration mit Schleppern in Berlin 2009, zahlreiche Aktionen vor Discountern und Molkereien zu den ruinösen Milchpreisen oder die Aktionen im Vorfeld der GAP- Reformen bleiben dabei besonders in Erinnerung. Hauptaufgabe des Bauernverbandes, egal ob auf regionaler, Landes-, Bundes- oder EU-Ebene, ist und bleibt es, die Einkommen der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern.

Als oberste Priorität wurde bereits auf der Gründungsversammlung des Bauernverbandes Altentreptow e. V. herausgestellt: „Sicher ist die Interessenlage der Familienbetriebe, der Pachtbetriebe, der eingetragenen Genossenschaften, der sich bildenden GmbHs und weiterer Unternehmensformen durch spezifische Wünsche und Forderungen geprägt, aber letztendlich haben alle gemeinsam das Ziel, in der sozialen Marktwirtschaft zu bestehen, die Betriebe zu entwickeln und Gewinne zu erwirtschaften. Allen Betriebsformen sollte bei der Förderung und der Unterstützung Chancengleichheit gewährt werden.“ 
Dies war, ist und bleibt das Leitbild unseres Verbandes. Die 29 Gründungsmitglieder des Kreisbauernverbandes Altentreptow e. V.
sind am 7. März 1991 dafür angetreten, um aus dem bestehenden Genossenschaftsverband und dem Bauernverband der DDR/Kreisbauernverband Altentreptow eine gemeinsame und einheitliche Interessenvertretung zu gründen. Von Anfang an mit dabei sind Manfred Deichmann, Hans-Dieter Gabel, Benno Korczak, Günter Kurzhals, Leo Meyer, Werner und Andreas Platzeck, Hans-Jürgen Rienitz, Ulrich Steltner, Jürgen Taake und Peter Zornik. Viele sind hinzugekommen. 

24 Familienbetriebe, 14 GbR, 12 Mehrfamilienbetriebe, 5 Einzelmitglieder und 7 fördernde Mitglieder sind derzeit in unserem Regionalverband organisiert.
Auch die Landwirte für uns zu gewinnen, denen die Wichtigkeit einer starken Berufsvertretung noch nicht so verinnerlicht ist, bleibt ewige Herausforderung.

Ein umfangreiches Dienstleistungsangebot steht für unsere Mitglieder bereit, z. B. Rechtsberatungen, Hilfe bei Antragstellungen,
Unterstützung bei Verhandlungen mit Behörden, Vermittlung von Arbeitskräften und Betriebshilfen, Vermittlung von  Weiterbildungsangeboten oder der Hilfe bei der Organisation von Hoffesten. Großes Augenmerk richten wir auf Beteiligung an geplanten Maßnahmen und die Abgabe von Stellungnahmen, sei es bei Regionalplanungen, Baumaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen, Planungen im Rahmen der Umsetzung von Natura 2000 oder der Wasserrahmenrichtlinie. Gerade auf diesen Gebieten können wir die Landwirte zeitlich entlasten sowie ihnen fachlich kompetent zur Seite stehen.

Der persönliche Kontakt zu jedem Mitglied ist dabei von besonderem Wert. Hierbei erfahren wir, wie es den Betrieben geht, wo es  Probleme gibt, welche Sorgen und Nöte der Landwirt hat, wie es an der Basis aussieht. Unkompliziert und schnell kann so geholfen werden. Gleichzeitig erfährt man, was die Landwirte von den Politikern und deren anstehenden Entscheidungen erwarten. So können wir das Meinungsbild an die Abgeordneten von Kreis-, Land- und Bundestag weitergeben, können unsere eigenen Forderungen aufmachen.

Selbst stark engagiert sind viele unserer Mitglieder, ob als Gemeinderatsmitglied, Bürgermeister, im Kreistag oder in verschiedenen Verbänden, wie z. B. dem Saatgutverband, dem Geflügelzuchtverband, dem Wasser- und Bodenverband und dem Rübenanbauerverband. Ihnen allen sei Dank gesagt für ihren Einsatz im Interesse des Berufsstandes. Dank auch an unsere Vorstandsmitglieder, die sich meist schon über viele Jahre aktiv für ihre Berufskollegen einsetzen. Die Zeit ist schnelllebig, die Politik ist oft unzuverlässig, der Markt global. Das alles sind große Herausforderungen für die Betriebe. Hier ist unsere Arbeit, hier werden wir mit Zielstrebigkeit, Kompetenz und Konsequenz unsere Forderungen nach betriebswirtschaftlich und naturschutzrelevant vertretbaren Rahmenbedingungen durchsetzen. Dabei ist unseren Mitgliedern bewusst, dass nur eine starke Gemeinschaft diese große Aufgabe bewerkstelligen kann.

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Die Akteure des Dialog- und Demonstrationsprojekts „F.R.A.N.Z.“ wurden am 7. Dezember für ihren Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme mit dem 7. Deutschen

Veranstaltungen

Di, 19.02.2019
00:00 Uhr
Obstbautag MV
Mi, 23.01.2019
09:00 Uhr
Praxisseminar Tierschutz in der Rinderhaltung