„Wer Herzen säet, wird Herzen ernten“

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Der September und Oktober sind Monate, wo der Landwirt besonders viel auf seinem Acker, auf dem Grünland, im Stall oder auch im Büro tätig ist. In diesen Monaten wird gesät, geerntet und es wird gefeiert. So feiern wir Hoffeste, Scheunenpartys, Erntefeste und Erntedank.

In dieser Zeit wird nicht nur gedankt, der Weg für die neue Saat ins Feld gestellt und wertvolle Früchte geerntet, nein, es ist auch eine Zeit des Teilens. Brot für Welt, so das Motto der Kirchen, welches wir als Landwirte nur zu gerne unterstützen.

In unserem Verband nutzen unsere Mitglieder auch den Gedanken, im Land an die Menschen zu denken, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht so gut geht.

Ja, wir Landwirte haben in diesem Jahr besonders unter den gestiegenen Betriebsmittelkosten eine gute Ernte eingefahren, aber der Weltmarkt ist aus den Fugen geraten und vielfach mussten Mindererlöse in Kauf genommen werden.

Doch Teilen und Dankbarkeit hat bei unseren Landwirten, auch in diesen Zeiten, einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft.

So auch im Nebenerwerbsbetrieb von Peter Banten: In seiner Hof-Party dankte er nicht nur für seine erste Ernte, er dankte auch allen denjenigen, die den Betrieb im Nebenerwerb neu aufgebaut haben. Neben einer Spendensammlung an diesem Abend kamen 1000 Euro zusammen, die der Geschäftsführer des BV Güstrow gerne auf 1500 Euro aufstockte und mit den jungen Landwirten am 07. Oktober an den Förderverein krebskranker Kinder übergab.

Frau Professor Eggers, die Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder, freute sich über die persönliche Übergabe und hob besonders die Aktivitäten der jungen Landwirte hervor.

So informierte sich die Vereinsvorsitzende über die Situation in der Landwirtschaft, die, so wisse sie ja, nicht gerade politisch auf Rosen gebettet ist. Leider werden Krebs-Erkrankungen bei Kindern immer noch durch familiäre Schicksale begleitet - deshalb das Vereinshaus in der Nähe der Kinderklinik der Uni-Rostock. So können Eltern und Geschwister der erkrankten Kinder im Vereinshaus, sozial und mental durch Fachpersonal begleitet werden, welches die Krankenkasse nicht übernehmen.

Insofern hat der Junglandwirt Peter Banten alles richtig gemacht, er hat Herzen gesät und Herzen geerntet.

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Detlef Nickel Geschäftsführer