Was macht der Landwirt da eigentlich?
Klirrende Kälte, glatte und vereiste Straße sowie traumhafte Schneelandschaften – während andere
streiken, zum Daheimbleiben aufrufen oder das Home Office wiederbeleben, sind wir Landwirte in der
Region trotzdem im Dauereinsatz draußen unterwegs. Und das notfalls auch 24 Stunden.
An erster Stelle versorgen wir natürlich weiterhin unsere Tiere. Vor allem bei andauernden kalten
Temperaturen im Dauerfrostbereich muss mehrfach nach ihnen geschaut werden, sowohl im Stall als
auch auf der Weide. Denn große Herausforderungen stellen zum Beispiel eingefrorene oder gar
geplatzte Leitungen sowie eingefrorene Tränken dar. Letztere sind lebensnotwendig für die Tiere, weil
jedes Tier darüber frei verfügbar seinen individuellen Wasserbedarf deckt. So sorgen wir Tierhalter mit
Hilfsmitteln dafür, dass die Tränken nicht vereisen. Tun sie es doch, müssen wir sie immer und immer
wieder, notfalls rund um die Uhr, enteisen sowie gegebenenfalls zusätzliche, kreative Wasserangebote
schaffen.
Doch wir Landwirte kümmern uns nicht nur um unsere Vierbeiner. Auch für die „Zweibeiner“ sind wir
in diesen Zeiten vermehrt im Einsatz. Denn viele hiesige Landwirtschaftsbetriebe unterstützen Ämter,
Gemeinden und Unternehmen beim Winterdienst. Dafür werden zum Beispiel die eigenen Traktoren
mit Schiebe-/Schneeschildern ausgerüstet oder der Düngerstreuer zum Salzstreuer umfunktioniert,
um für befahrbare Straßen, Parkplätze und Zufahrten zu sorgen.
Und auch dafür gilt die Bereitschaft rund um die Uhr. Denn egal ob früher Morgen oder später Abend, sofern Schneefall oder Eisregen
anstehen, satteln wir, wie auch andere Winterdienste, für mehr allgemeine Sicherheit „unsere Pferde“.
Hätten Sie das gewusst?
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