Motivierte Junglandwirte auf MeLa geehrt
Erstmals wurden auf der MeLa in Mühlengeez die Absolventinnen und Absolventen verschiedener grüner Berufe im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde ausgezeichnet. 92 junge Fachkräfte erhielten ihre Zeugnisse. Als Vorbild für den Berufsnachwuchs wurde zudem Junglandwirt Patrick Schmidt mit der Überreichung seines Meisterbriefes gewürdigt. Zu den Ausgezeichneten gehörten Absolventinnen und Absolventen der Berufe Landwirt, Tierwirt, Pferdewirt, Fachkraft Agrarservice, Fachpraktiker Landwirtschaft, Milchtechnologe und Milchwirtschaftlicher Laborant. Gewürdigt wurden die Nachwuchskräfte durch Bauernpräsident Karsten Trunk, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.
Bauernpräsident Karsten Trunk begrüßte das neue Format, das vom Landwirtschaftsministerium und der zuständigen Stelle (LALLF) mit Unterstützung des Bildungswerks der Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern vorbereitet wurde.
„Hier auf der MeLa in Mühlengeez treffen sich die Fachkräfte der Agrarbranche. Zuchtwettbewerbe, Fachforen und unser Bauerntag finden hier statt. Aussteller präsentieren ihre Neuheiten, und auch Zuchtpreisträger werden geehrt. Die Ehrung unseres Berufsnachwuchses passt sehr gut zum Branchenhighlight des Jahres.“
Besonders beeindruckt zeigte sich Trunk von der Motivation und der guten Stimmung unter den jungen Fachkräften. Viele hätten bereits konkrete Pläne für ihren weiteren beruflichen Weg – vom Erntejob in Australien über eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Agrarbetriebswirt bis hin zu einem Hochschulstudium.
„Unsere jungen Fachkräfte starten motiviert in ihre berufliche Zukunft“, betonte Trunk.
Dass die jungen Absolventinnen und Absolventen ihre Zukunft aktiv gestalten, zeigte auch die Jahrgangsbeste Pauline Balatoni, die ihre Ausbildung zur Fachkraft für Agrarservice erfolgreich abgeschlossen hat. In ihrer Rede sprach sie die besonderen Herausforderungen der landwirtschaftlichen Berufsausbildung an. Auszubildende müssten theoretisches Fachwissen erwerben und gleichzeitig die praktische Arbeit – häufig mit langen Arbeitszeiten – bewältigen. Balatoni appellierte deshalb an die Ausbilderinnen und Ausbilder, ihren Auszubildenden angesichts dieser Doppelbelastung mit Respekt zu begegnen. Eine gute Balance sei entscheidend für eine erfolgreiche Ausbildung und dafür, die Leidenschaft für den Beruf langfristig zu erhalten. Balatoni selbst geht ihren beruflichen Weg konsequent weiter: Nach ihrer Ausbildung hat sie eine Anstellung in einem Lohnunternehmen angenommen und beginnt in diesem Herbst die Weiterbildung zur staatlich geprüften Agrarbetriebswirtin.
Hier gibt es die Fotos der feierlichen Zeugnisübergabe






