Versicherungs-Vermittlungsgesellschaft mbH des Bauernverbandes M-V

Aktuelles

Willkommen auf der EuroTier 2018

Vom 13. bis 16. November öffnet die EuroTier 2018 auf dem Messegelände Hannover ihre Tore. Auch in diesem Jahr sind wir mit einem Stand (Halle 20 Stand B 60) auf der weltweit führenden Fachmesse für Tierhaltung und Livestock-Management vertreten.

Schwerpunkte der Messe, worüber diskutiert die Branche in diesem Jahr?

Das diesjährige Leitthema lautet: „Digital Animal Farming - Management, Tiergesundheit, Transparenz“. Hierbei geht es Tierarten übergreifend um Fragen der Digitalisierung von Produktionsprozessen im Stall und auf dem Betrieb. Die Aussteller aus mehr als 60 Ländern werden dazu ihre neuesten Lösungen vorstellen.

Zudem präsentiert die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Beratung in verschiedenen Specials und Forumsveranstaltungen die Bedeutung der Digitalisierung für die moderne Nutztierhaltung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Besuchen Sie uns an unserem Messestand - wir laden alle Gäste zu einer Kaffeespezialität, zubereitet von einem Barista, und unserem Gewinnspiel ein. Einladung und Gewinnspielkarte zum Ausdrucken finden Sie auf unserer Website.

Besonders freuen wir uns, mit Ihnen unser Buzzer-Quiz zu spielen. Hierbei ist Wissen rund um Schweinehaltung, Afrikanische Schweinepest (ASP) und Jagd gefragt. Wer zudem reaktionsschnell ist, hat gute Chancen, ein Spiel zu gewinnen. Vier Spieler, fünf Minuten, sechs Fragen und jede Menge Spaß. Sie kommen mit Berufskollegen ins Gespräch, haben ein schönes Erlebnis und nehmen mit etwas Glück noch einen Gewinn mit.

Bei der aktuellen ASP-Gefährdungslage hat für Schweine haltende Betriebe die Biosicherheit höchste Priorität. Wir möchten Sie hierbei unterstützen und haben deshalb mit dem Bundesverband Rind und Schwein spezifische Warnschilder entwickelt, die wir Ihnen an unserem Stand kostenlos zur Verfügung stellen.

Gerne informieren wir Sie auch zum Thema Versicherungen rund um ihren landwirtschaftlichen Betrieb sowie ihren persönlichen Vorsorge- und Versicherungsbedarf.

 

Afrikanische Schweinepest erreicht Belgien

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Belgien angekommen – deutlich schneller als befürchtet. Damit scheinen sich Erwartungen des Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit, wonach es nur eine Frage der Zeit ist, wann auch Deutschland betroffen sein wird, zu bewahrheiten.

Hoher individueller und volkswirtschaftlicher Schaden droht

Für den Fall eines Ausbruchs befürchtet die Branche enorme Verluste – der Deutsche Bauernverband geht bei einem großen Seuchengeschehen von einem Verlust von mindestens zwei Milliarden Euro aus. Werden nachgelagerte Bereiche wie Lebensmittelindustrie und Handel sowie die Seuchenbekämpfung in die Berechnung einbezogen, liegt der potentielle Schaden weitaus höher. Darüber hinaus ist mit Langzeitfolgen zu rechnen, die insbesondere den Export betreffen. Drittländer reagieren teilweise sehr restriktiv und verhängen Handelssperren, wodurch stark exportorientierten Betrieben ihre Absatzkanäle wegbrechen können.

Der Mensch ist der größte Risikofaktor

Die Seuche ist schwer aufzuhalten, weil der ASP-Erreger in der Wildschweinpopulation vieler ost­euro­päischer Staaten (u.a. Estland, Lettland, Litauen, Russland, Rumänien, Tschechien, Polen) weit verbreitet ist. Und da Tiere keine Rücksicht auf Ländergrenzen nehmen, ist es absehbar, dass die Seuche auch in der dichten deutschen Schwarzwildpopulation ankommt. Und von da bis in die Hausschweinebestände ist der Weg nicht mehr weit.

Hierbei muss es nicht einmal zu einem direkten Kontakt zwischen Wild- und Hausschwein kommen, denn der größte Risikofaktor ist der Mensch. Illegal importiertes Fleisch sowie mit dem Krankheitserreger belastete Kleidung, Essensreste, Futtermittel, Werkzeuge und Transportfahrzeuge reichen aus, gepaart mit Unwissenheit, Unachtsamkeit oder gar Fahrlässigkeit, und der Virus wird, auch über große Entfernungen, in die heimischen Haustierbestände eingetragen.

Seuchenprävention und individuelles finanzielles Risikomanagement nötig

„Vorbeugen ist besser als Bohren“ - der Slogan aus der Zahnpasta-Werbung gilt in leicht modifizierter Form auch hier, denn das derzeit wirksamste Mittel der Bekämpfung ist die strikte Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nimmt die neue Situation sehr ernst, sieht die Vorbereitungen für den Krisenfall aber auf einem guten Weg. Ihr Ministerium weist die Schweinehalter erneut auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen und auf die Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordnung hin. Außerdem wird die Jägerschaft aufgefordert, verendet aufgefundene Wildschweine den jeweils zuständigen Behörden anzuzeigen, um eine entsprechende Untersuchung sicherzustellen.

Weil der ASP-Virus aber auch bei bestmöglicher Anwendung der Präventionsmaßnahmen den Weg in den Schweinestall finden kann, ist Schweinehaltern anzuraten, zusätzlich finanzielle Vorsorge zu betreiben. Zumindest ein schadenbedingter monetärer Verlust lässt sich hiermit beherrschen. Dies gilt insbesondere für Wachstumsbetriebe, die Fremdkapital bedienen müssen, sowie hoch spezialisierte Betriebe, die Verluste nicht durch Einnahmen aus anderen Betriebszweigen ausgleichen können. Nähere Informationen finden Sie im R+V-Ratgeber.

 

Meine R+V: Rund um die Uhr Transparenz

Meine R+V“ ist unser Online-Kundenportal und in den geschlossenen Bereich des Internetauftritts von R+V eingebunden. Das Portal bietet den Kunden online detaillierte Informationen zu ihren R+V Verträgen. Dazu gehören eine Übersicht aller Verträge, eine digitale Ablage der R+V Dokumente, sowie die Möglichkeit der Vertragsverwaltung mithilfe des Self-Services.

Zu jeder Zeit einen Schaden online melden und einsehen, wie es um die Bearbeitung eines Schadenfalls steht: Für R+V-Kunden mit Kfz-, Haftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude- und Rechtsschutzverträgen ist das nun über das Online-Kundenportal „Meine R+V“ möglich.

Was ist das Online-Schadenformular und was kann es?

Mit dem Online-Schadenformular will R+V dem Kunden den Kontakt erleichtern. Im Schadenfall loggt sich der Kunde ins Online-Portal ein und wird durch die Schadenmeldung geführt. Seine persönlichen Daten, wie Adresse oder Vertragsnummer, stellt das System eigenständig bereit. R+V fragt nur noch die, für den aktuellen Schadenfall notwendigen, Daten ab, wie z.B. Schadentag und Schadenhergang. Auch im offenen Bereich von ruv.de ist im Bereich Service eine Schadenmeldung möglich, die persönlichen Daten müssen dann händisch eingegeben werden.

Um den Kunden die Eingabe so einfach wie möglich zu machen, ist die Abfrage an vielen Stellen auch durch Icons unterstützt. Fotos oder relevante Dokumente wie Rechnungen oder Kostenvoranschläge können auf diesem Meldeweg hochgeladen werden.

Was steckt hinter dem Schaden-Tracking?

Wer es gewohnt ist, mit einem Klick Informationen über den aktuellen Lieferstatus z.B. seiner Post-Bestellung, zu bekommen, möchte auch im Schadenfall von seinem Versicherer wissen, wie es weitergeht. Mithilfe des Schaden-Trackings will R+V den Bearbeitungsprozess eines Schadenfalls online nachvollziehbar machen. Im Online-Portal „Meine R+V“ sieht der Kunde über die Informationen zum aktuellen Bearbeitungsstand hinaus alle an ihn gerichteten Schreiben, z.B. auch, wenn R+V externe Dienstleister oder Sachverständige beauftragt. Außerdem sind dort alle Zahlungen sichtbar.

Was hat der Kunde davon und wie viele nutzen es bereits?

Seit der Einführung Ende November 2017 haben ca. 8.000 Kunden pro Monat das neue Angebot genutzt. Kunden, die sich über das Schaden-Tracking zum Bearbeitungsstand informiert haben, müssen nicht noch einmal gesondert anrufen.

 

ASP-Tierseuchen – Ertragsausfälle

Wohl dem, der vorgesorgt hat
Sie managen einen wertvollen Tierbestand. Als verantwortlicher Betriebsleiter nutzen Sie alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Seuchen- und Krankheitsrisiken abzuwenden. Doch auch optimale Seuchenprophylaxe und ein perfektes Gesundheitsmanagement geben keinen 100%igen Schutz vor unerwartet hohen finanziellen Einbußen durch Tierseuchen oder Krankheitsereignisse. 

Das Risiko, indirekt betroffen zu sein, ist 550-mal höher als das Risiko direktes Opfer zu werden. Die Folgen sind umso gravierender. Die Wahrscheinlichkeit, einmal in einem Beobachtungsgebiet zu liegen, ist um ein Vielfaches höher als die eines Seuchenausbruchs in Ihrem Betrieb.

Seuchenausbruch auf dem eigenen Hof –  Faktor 1

Lage im Sperrbezirk –  Faktor 70

Lage im Beobachtungsgebiet – Faktor 550

Die Tierseuchenkasse zahlt nur bei Tötung – nicht bei der Sperre.
 

Stellen Sie sich die Frage:

Was passiert, wenn…
… es in Ihrer Nähe zu einem Seuchenausbruch kommt und Ihr Zucht- oder Mastbetrieb für mehrere Monate in ein Beobachtungsgebiet fällt…
                  

  • Erzeugnisse (z.B. Ferkel oder Mastschweine) können nicht mehr vermarktet werden
  • Tötung aufgrund von Platzmangel
  • Kosten laufen weiter und steigen an
  • Erhöhte Tierverluste
  • Preisabschläge, da die Tiere das optimale Vermarktungsgewicht überschreiten

… es in Ihrem Betrieb zu einer massiven Tiererkrankung Ihres Viehbestandes kommt …
 

  • Rückgang der Leistung/-qualität
  • Höhere Tierarzt- / Desinfektionskosten
  • Vermehrte Selektion therapieresistenter Tiere; Anstieg der Remontierung
  • Erhöhte Futterkosten

… und Sie keine Ertragsschadenversicherung bei der R+V/VTV haben?

 Wir beraten Sie schnell und unkompliziert

Ihre Ansprechpartner:
Frau Sabine Lange, Tel.:0395 / 430 92 11 oder
Frau Bärbel Ehmcke, Tel. 0381 / 49 60 23 oder 0151 / 26 41 40 35, E-Mail: Baerbel.Ehmcke@ruv.de

Fachinformation

Grüne Kennzeichen: Steuervorteile für die Landwirtschaft

Grüne Kennzeichen sind vor allem in der Landwirtschaft verbreitet und stehen für eine Kfz-Steuerbefreiung. Grund: Der Gesetzgeber sieht aus agrarpolitischen Gründen eine steuerliche Entlastung für Landwirte vor. An welche Voraussetzungen dies geknüpft ist und wie die Beantragung erfolgt, beschreiben wir hier.

Abgesehen von der Steuerbefreiung werden die grunen Kennzeichen behandelt wie normale schwarze EU-Kennzeichen.

Voraussetzungen für das grüne Kennzeichen
Zugmaschinen, Ackerschlepper und deren Anhänger und Arbeitsgeräte gehören grundsätzlich zu den landwirtschaftlichen Kraftfahrzeugen mit einem grünen Kennzeichen. Darüber hinaus können aber auch LKW, selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Anhänger die Voraussetzungen für ein grünes Kennzeichen erfüllen.

Die Voraussetzungen für die Erteilung eines grünen Kennzeichens sind restriktiv: Das Fahrzeug darf nachweislich nur für landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise Lohnarbeiten für land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die Beförderung von Milch, Magermilch, Molke oder Rahm und kommunale Pflegearbeiten.

Beantragung beim Zoll oder der Zulassungsbehörde
Seit Mai 2014 ist nicht mehr das Finanzamt, sondern der Zoll für den Einzug der Kfz-Steuer zuständig. Bei Neuzulassungen ist der Antrag auf Steuerbefreiung bei der Zulassungsbehörde zu stellen. Dazu wird das Formular 3813: "Antrag auf Steuerbefreiung für Land- und Forstwirtschaft" benötigt. Zusätzlich muss der Antragsteller nachweisen, dass ein land- oder forstwirtschaftlicher Betrieb besteht und hieraus Einkünfte erzielt werden.

Da das grüne Kennzeichen ansonsten dem gängigen schwarzen Kennzeichen gleichgestellt ist, muss der Zulassungsstelle - wie bei jeder normalen Zulassung eines Neuwagens - zudem
 
·    eine Versicherungsbestätigung (Doppelkarte/eVB).
·    die Zulassungsbescheinigung Teil II und
·    der Personalausweis

vorgelegt werden. Unter Umständen werden noch weitere Unterlagen benötigt.

Auch bereits zugelassene Fahrzeuge können steuerbefreit werden. In diesem Fall ist der Antrag direkt beim zuständigen Hauptzollamt zu stellen. Nach positivem Prüfungsergebnis wird das grüne Kennzeichen im Nachgang ausgegeben.

Interessieren Sie sich für eine Absicherung Ihres landwirtschaftlichen Fahrzeugs? Dann besuchen Sie uns.

Ansprechpartner

für ganz Mecklenburg-Vorpommern

Bärbel Ehmcke
Bezirksdirektion Agrar
Ausbau 5
19217 Groß Molzahn

Telefon: 038875 / 206 64
Mobil: 0151 / 26 41 40 35
Telefax: 0611 / 1 82 27 2453
Baerbel.Ehmcke@ruv.de

für die Region Rügen und Nordvorpommern

Mike Brattke
Am Sportplatz 8
17495 Lühmannsdorf

Telefon: 038355 / 669 14
Mobil: 0171 / 2 68 67 34
Telefax: 06 11 / 1 82 27 80 41
Mike.Brattke@ruv.de

für die Region Bützow und Parchim

Frauke Hinkler
Dorfstraße 11
18249 Klein Raden

Telefon: 038462 / 49 98 84
Mobil: 0151 / 26 41 58 15
Telefax: 0611 / 18 22 70 27
Frauke.Hinkler@ruv.de

für die Regionen Ludwigslust und Nordwestmecklenburg

Gerald Grums
Nedderfeld 120
19063 Schwerin

Telefon: 03 85 / 483 84 64
Mobil: 0173 / 204 93 24
Telefax: 06 11 / 1 82 27 37 32
Gerald.Grums@ruv.de

für die Regionen Uecker-Randow und Vorpommern/Greifswald

Gunnar Brattke
Goethestr. 6
17372 Ueckermünde

Telefon: 03 97 71 / 5 37 83
Mobil: 0170 / 8 34 31 11
Telefax: 06 11 / 1 82 27 53 48
Gunnar.Brattke@ruv.de

für die Regionen Müritz und Mecklenburg-Strelitz

Ralph Wittwer
Kleiner Spiegelberg 15
17235 Neustrelitz

Telefon: 0 39 81 / 44 18 59
Mobil: 0160 / 91 19 06 93
Telefax: 06 11 / 1 82 27 46 89
Ralph.Wittwer@ruv.de

für die Regionen Demmin, Malchin, Altentreptow und Güstrow

Ralf Mahnke
Fritz-Reuter-Platz 5
17139 Malchin

Telefon: 0 39 94 / 63 17 66
Mobil: 0172 / 4 57 25 74
Telefax: 06 11 / 1 82 27 32 69
Ralf.Mahnke@ruv.de

für die Regionen Bad Doberan und Güstrow

Matti Mucha
Korseltstraße 9
18069 Rostock

Telefon: 0176 / 82 20 88 14
Telefax: 06 11 / 1 82 27 04 16
Matti.Mucha@ruv.de

für die Region Parchim

Lothar Frehse
Am Rabensoll 52
19370 Parchim

Telefon: 0 38 71 / 26 44 75
Mobil: 0151 / 26 41 39 28
Telefax: 06 11 / 1 82 27 26 53
Lothar.Frehse@ruv.de