Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern sieht Demonstrationen derzeit nicht als zielführend

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Anlässlich der vom LSV für den 8. Januar 2026 angekündigten Demonstrationen an Autobahnauffahrten hat sich der Bauernverband mit dem Vorstand des LSV ausgetauscht. In vielen Themen, die landwirtschaftliche Betriebe derzeit stark belasten und teilweise existenziell bedrohen, besteht in der Problembeschreibung weitgehende Übereinstimmung. Der Bauernverband bewertet die angekündigten Demonstrationen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht als zielführend und sieht die Gefahr, Unterstützung in der Bevölkerung zu verlieren. Daher wird der Bauernverband nicht zu Demonstrationen am 8. Januar 2026 aufrufen.
„Unser Ziel ist es, die berechtigten Anliegen der Landwirtschaft mit Nachdruck, aber auch mit Augenmaß zu vertreten. Aktionen, die die gesellschaftliche Akzeptanz gefährden könnten, sind aus unserer Sicht derzeit nicht der richtige Weg“, erklärt Bauernpräsident Karsten Trunk.
Unabhängig davon wird der Bauernverband den politischen Druck weiterhin konsequent über seine Gremien und im direkten Austausch mit der Politik verstärken. Die Teilnahme an regionalen Aktionen bleibt Landwirtinnen und Landwirten nach eigenem Ermessen überlassen.
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