Die Landwirte in MV ernähren auch Dich.
Ein Landwirt ernährt heute 145 Personen
06.07.2018

Bauern danken Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren

Zum Schutz vor Feldbränden werden Schneisen gezogen
B. Klänhammer

Kaum eine Region, in der es noch nicht zu Bränden kam. Immer und überall stehen die Feuerwehren bereit, löschen, retten, schützen Leben und Eigentum und riskieren die eigene Gesundheit. 
Das ist für viele eine Selbstverständlichkeit, die keine ist. Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern sagen deshalb noch einmal ausdrücklich Danke! 

Danke, an alle Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehren, dass sie sich fortbilden und dieses wichtige Amt begleiten, dass sie bereitstehen, wenn es wieder irgendwo brennt. Bei den ohnehin schon schlechten Ernteergebnissen gibt es kaum Rettung – bei den Feuern zum Glück schon.

„Ich habe selbst schon einen großen Feldbrand erlebt, da war ein ganzes Dorf vom Feuer bedroht. Wer so etwas gesehen hat, wird die Bilder nicht mehr los. 
Vielen Dank, liebe Kameradinnen und Kameraden für euren Einsatz“, sagt Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute bei jedem Brand von ihrem Arbeitgeber freigestellt werden – unter den Arbeitgebern sind übrigens auch landwirtschaftliche Betriebe. Auch sie stellen mitten in der Ernte, der heißesten Zeit des Jahres, Mitarbeiter für Feuerwehreinsätze frei. 

Die Landwirtschaftsbetriebe selbst schöpfen alle Möglichkeiten zum Brandschutz aus, die ihnen zur Verfügung stehen. Sie haben Vorkehrungen getroffen, indem sie Wasserwagen und Bodenbearbeitungsgeräte an die Erntefelder stellen und in der Regel stehen die Landwirte und ihre Mitarbeiter den Feuerwehrleuten auch zur Seite. Vielerorts kam es zu der Erkenntnis, dass die Feuer überhaupt nur gemeinsam bekämpft werden können. 

„Es ist doch das Schlimmste für jeden Landwirt, mit ansehen zu müssen, wie die Arbeit eines ganzen Jahres in Flammen steht“, so Kurreck. „Für die nächsten Tage ist keine Besserung in Sicht. Umso wichtiger ist der Zusammenhalt im Berufsstand und unter Gemeindemitgliedern, der jetzt schon enorm ist: In den vergangenen, brandgefährlichen Erntetagen zeigte sich, dass Landwirte und Dorfbewohner sich und die Wehren unterstützen und helfen, sobald Rauch am Horizont zu sehen ist. Vielen Dank für jede helfende Hand“, sagt Kurreck.

Die Arbeit der Wehren im Land kann nicht hoch genug geschätzt werden und dagegen ist dies nur eine Kleinigkeit: Liebe Feuerwehrfrauen, liebe Feuerwehrmänner im Land, ihr seid unsere Helden!