Ostdeutsche Agrarminister und Bauernpräsidenten fordern faire EU-Förderung 

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Ein gemeinsames Schreiben der ostdeutschen Landwirtschaftsminister*innen und Landesbauernverbände hat Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt  an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer überreicht. Darin fordern die Unterzeichner eine klare Positionierung Deutschlands gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Kürzung der Direktzahlungen im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens ab 2028.

Die geplante Degression sowie mögliche Kappungen würden laut dem Schreiben zu massiven finanziellen Einbußen – teils bis zu 50 Prozent – bei ostdeutschen Betrieben führen. Die Verfasser warnen vor gravierenden Folgen für die landwirtschaftliche Struktur, die Tierhaltung, den Umwelt- und Klimaschutz sowie die wirtschaftliche Stabilität des ländlichen Raums.

Die Minister und Präsidenten betonen die Bedeutung fairer, flächenbezogener Förderung unabhängig von Betriebsgröße und fordern, die strukturelle Vielfalt in Ostdeutschland stärker zu berücksichtigen. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) müsse Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse sichern – und dürfe ländliche Regionen nicht weiter schwächen.

Den Wortlaut des Schreibens finden Sie hier: 

 
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