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Kuh-TV

Unsere Kamera sendet jetzt aus Zarnitz

Rund um die Uhr liefert Kuh-TV ein ganzes Jahr Bilder aus dem Kuhstall der Peeneland Agrar GmbH in Zarnitz. Insgesamt sind es vier Ställe vor den Toren von Wolgast, in denen 1.132 Milchkühe untergebracht sind - und das in einer für Mecklenburg-Vorpommern einzigartigen Art und Weise. Die Ställe sind in Zelt-Bauweise errichtet. Für die Tiere bedeutet das frische Luft, viel Licht und viel Platz.
Hinter all dem stehen die Landwirte Philipp und Bernard Kowolik. Über die Idee, ihre Kühe unter großen Zeltkuppeln zu halten, sind sie in den Niederlanden gestolpert.
Die Tiere danken es ihnen mit einer Milchleistung von 9.500 kg/Kuh.  
Insgesamt stehen vier Gruppen im Stall: Frisch laktierende Kühe, Hochleistende, Mittelleistende und Altmelkende Tiere.
Dreimal am Tag werden die Tiere zum Melken gebracht. Umsorgt werden sie von einer Herdenmanagerin, zusätzlich gibt es eine Mitarbeiterin für das Reproduktionsmanagement und einen Mitarbeiter für die künstliche Besamung sowie die Klauenpflege.  

Zarnitz ist nicht der einzige Standort der Peeneland Agrar GmbH. Das Verwaltungsgebäude befindet sich in Hohendorf, die Färsenaufzucht ist in Schalense angesiedelt, Jungviehaufzucht ist in Buggow und die Werkstatt liegt in Zemitz. 41 Mitarbeiter sind im Agrarbetrieb beschäftigt. Hinzu kommen sechs Auszubildende im Bereich Land- und Tierwirt. 

Anbau: Winterweizen, Winterraps, Wintergerste, Sommergerste, Mais, Zuckerrüben

Tierproduktion: Milchkühe (1.132 Tiere), Jungvieh (1.109 Tiere)

Was fressen die Kühe?

Das Grundfutter besteht aus Mais-, Gras- und Zuckerrübensilage. Für die Hochleistungstiere und die Niederleistenden gibt es zwei verschiedene Kraftfuttermischungen.

Kann eine Kuh immer Milch geben?

Erst mit der Geburt ihres ersten Kälbchens – auch „Kalbung“ genannt – setzt bei einer Kuh die Milchproduktion ein. Das ist, bedingt durch die Dauer der natürlichen Geschlechtsreife der Kuh, frühestens im Alter von ungefähr zwei Jahren möglich.

Quelle: www.meine-milch.de

Warum schwankt die  Milchleistung?

Als Milchleistung, auch Laktation gennant, wird in der Viehzucht die Menge Milch in Kilogramm oder Liter bezeichnet, die ein Muttertier, z.B. eine Milchkuh, pro Laktationsperiode, also in der Zeit zwischen einer Geburt des Jungtiers (z.B. bei Kühen „Kalbung“) und Trockenstellen, produziert (im Durchschnitt 305 Tage).

Die Milchleistung einer Kuh hängt neben ihrer Rasse und genetischen Veranlagung auch von äußeren Einflussfaktoren ab: dem Futter, dem Wetter, der Jahreszeit und dem Alter.
Die Milchleistung einer Kuh hängt auch von den Kalbungszeiten ab: Unmittelbar nach der Geburt ihres Kalbes steigt die Milchleistung an, um nach vier bis sechs Wochen ihren Höchststand zu erreichen. Danach sinkt sie langsam wieder. In der ersten Woche wird die Milch der Mutterkühe direkt an die Kälber verfüttert. Diese Biest- oder Kolostralmilch (Kolostrum) enthält mehr Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine und ist für die gesunde Entwicklung des Kalbes sehr wichtig.

Es ist wichtig, dass die Kuh jedes Jahr ein weiteres Kalb zur Welt bringt, sonst versiegt der Milchfluss. Üblicherweise werden die Milchkühe daher ein paar Mal pro Jahr besamt.

Zehn Monate lang wird die Kuh gemolken, in der Regel zweimal täglich. Kurz bevor die Kuh das nächste Kälbchen wirft, wird das Melken eingestellt. Jeweils 60 Tage vor der Geburt des nächsten Kalbes wird die Kuh nicht mehr gemolken, damit sich der Körper auf die Geburt vorbereiten kann. Diese Zeit nennt man Trockenstellen.

Quelle: www.meine-milch.de

Weniger Kühe geben heute mehr Milch als früher

Die Milchproduktion hat sich in den vergangenen 50 Jahren vervielfacht - und das, obwohl es heute viel weniger Milchkühe gibt als früher.

1984 gab es in Deutschland noch 5,7 Millionen Milchkühe. Im Jahr 2013 waren es nur noch 4,2 Millionen. Die Milchleistung stieg im gleichen Zeitraum von durchschnittlich 4.607 Kilogramm je Kuh auf mittlerweile 7.400 Kilogramm. In den 50er Jahren gab eine Milchkuh etwa 640 Liter im Jahr.

Die Steigerung der Milchleistung resultiert im Wesentlichen aus verbesserten Futtermitteln, einer optimierten Stallhaltung sowie immer neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen für die Zucht und Aufzucht der Tiere.

Quelle: www.meine-milch.de

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